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Die neuen IT-Berufe sind da!

Modernisierte Ausbildungsordnungen treten am 1. August 2020 in Kraft

08/2020 | Bonn, 12.03.2020

Kaum eine andere Berufsgruppe ist so stark mit dem Thema „Digitalisierung“ verbunden wie die der IT-Berufe. Technische Neuentwicklungen in den Bereichen Hard- und Software, die zunehmende Digitalisierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie die wachsende Bedeutung von Datenspeicherung, Datenübertragung und IT-Sicherheit haben direkte Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien sowie den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis die Ausbildungsordnungen von vier dualen IT-Berufen überarbeitet. Dabei handelt es sich um die Ausbildungsberufe Fachinformatiker/-in, IT-System-Elektroniker/-in, Kauf­mann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement und Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management. Die neuen Ausbildungsordnun­gen treten am 1. August 2020 in Kraft.

Für die vier dualen Berufe gelten im Einzelnen folgende Neuerungen:

  1. Der Ausbildungsberuf Fachinformatiker/-in mit seinen bisherigen Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung wird um zwei neue Fachrichtungen Daten- und Prozessanalyse sowie Digitale Vernetzung ergänzt. Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse stellen die Verfügbarkeit sowie Qualität und Quantität von Daten sicher und entwickeln IT-Lösungen für digitale Produktions- und Geschäftsprozesse. Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Digitale Vernetzung arbeiten mit der Netzwerkinfrastruktur und den Schnittstellen zwischen Netzwerkkomponenten und cyber-physischen Systemen.
  2. Beim Beruf IT-System-Elektroniker/-in wurden vor allem die elektrotechnischen Inhalte überarbeitet.
  3. Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (vormals: Informatikkaufmann/-frau) managen die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf der operativen Ebene.
  4. Bei den Kaufleuten für IT-System-Management (vormals: IT-System-Kaufmann/-frau) liegt der Schwerpunkt auf dem Angebot und der Vermarktung von IT-Dienstleistungen sowie dem Management und der Administration von IT-Systemen.

Für alle Berufe gilt übergreifend:

  1. Die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz werden deutlich ausgebaut.
  2. Soziale und personale Kompetenzen rücken stärker in den Mittelpunkt.
  3. Die gestreckte Abschlussprüfung wird eingeführt, bei der die Prüfung in zwei zeitlich voneinander getrennten Teilen stattfindet. Das bewährte Prüfungsinstrument „Betriebliche Projektarbeit“ wird beibehalten.

„Die neuen Ausbildungsberufe“, so BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser, „bieten der IT-Branche und allen anderen Wirtschaftsbereichen eine attraktive Möglichkeit, um die Herausforderungen der Digitalisierung mit selbst ausgebildeten Fachkräften aktiv anzugehen.“ In einem nächsten Schritt werde auch das IT-Weiterbildungssystem modernisiert, das den Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe weitere zukunftsträchtige Karriereperspektiven bieten soll. „Mit diesen attraktiven Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten verbindet sich auch die Hoffnung, den nach wie vor eher geringen Anteil von Frauen in den IT-Berufen zu erhöhen.“

Hintergrund:

Seit Ende der 90er-Jahre sind in den vier dualen IT-Berufen mehr als 300.000 Fachkräfte ausgebildet worden. Die Nachfrage ist gerade in den letzten Jahren stetig gestiegen. Der Ausbildungsberuf Fachinformatiker/-in gehört mittlerweile zu den Top-10-Berufen in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen (2019: rund 16.440). Für das Beschäftigungssystem hat sich der Stellenwert der IT-Berufe in nahezu allen Wirtschaftsbranchen in den letzten Jahren deutlich erhöht. Etwa ein Drittel der IT-Fachkräfte arbeitet in der Branche der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), die übrigen zwei Drittel in allen anderen Branchen, vor allem im verarbeitenden Gewerbe, im öffentlichen Dienst und im Bereich der sonstigen Dienstleistungen. Der Großteil der Auszubildenden wird in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) ausgebildet.

Weitere Informationen im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/neue-berufe

Eine Grafik über die Entwicklung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den IT-Berufen von 2004 bis 2019 steht unter www.bibb.de/pressefotos zur Verfügung.

Ansprechpartner im BIBB:

Florian Winkler, E-Mail: florian.winkler@bibb.de

Henrik Schwarz, E-Mail: schwarz@bibb.de

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung

2019: Der große Auftritt für IT- & Tech-Trends

Für das noch junge Jahr 2019 haben sich weit im Voraus viele Trends und Entwicklungen angekündigt. Darunter befinden sich auch bekannte Themen, deren großer Auftritt 2019 jedoch erst bevor steht. Einige bekannte Techniken sind dabei die Künstliche Intelligenz, die Public Cloud und RPA (Robotic Process Automation). Doch was genau bedeutet das und was gilt es zu beachten? Wir geben Ihnen in diesem Artikel einen Überblick über die 5 IT-Trends 2019!

5 ausgewählte IT-Trends für das Jahr 2019

Viele Bereiche bieten zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten und neue Anwendungsbereiche. Unternehmen, die die Effizienz ihrer Prozesse steigern, ihre Geschäftsmodelle und Services ausweiten und neue Potenziale und Kundengruppen erschließen möchten, bekommen im Jahr 2019 dafür viele Tools und Möglichkeiten an die Hand.

1. Business Innovation Architecture

Um den Anforderungen kontinuierlicher Veränderungen gerecht zu werden, rückt die Business Innovation Architecture immer mehr in den Vordergrund. BIA ist das Konzept einer modernen, intelligenten IT-Architektur, welche neue digitale Technologien und Innovationen schnell einführen kann. Die Architektur ist flexibel angelegt, sodass diverse Technologien darin gekoppelt werden können. BIA funktioniert dabei auf allen Ebenen, egal ob in Prozessen oder bei der Gestaltung von Services und Geschäftsmodellen. Zudem umfasst es einen ganzheitlichen Ansatz für die digitale Transformation in Unternehmen, welches im Frontend, als auch im Backend zur Geltung kommt.

2. Künstliche Intelligenz

Der größte Sprung ist hinsichtlich der Künstlichen Intelligenz zu erwarten. Gründe dafür sind in erster Linie die vielen Einsatzmöglichkeiten von KI, angefangen bei der Optimierung von Geschäftsabläufen bis hin zur Optimierung von ganzen Unternehmenssegmenten und -prozessen. Insbesondere Effizienzsteigerung und Zeitersparnisse machen diese Technologie für Unternehmen so interessant. Allerdings gibt es bisher nur wenig erfolgreiche Einsatzmöglichkeiten. Nicht zu vergessen ist, dass KI stark von anderen Entwicklungen abhängt. Vor allem Cloud-Anbieter haben einen großen Einfluss auf den Erfolg der KI, da sie die Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz maßgeblich vorantreiben.  

3. Public Cloud

Wenn auch Cloud Computing selbst nichts Neues ist, stehen 2019 viele Neuerungen und Entwicklungen in diesem Bereich an. Unternehmen, die bislang noch nicht auf eine Cloud-Lösung setzen, sollten den Umstieg dieses Jahr angehen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Wir haben bereits in unserem Artikel zum Thema Cloud Computing darauf hingewiesen, warum es sich jetzt für Sie lohnt, umzusteigen. Besonders vielversprechend ist der Einsatz der Public Cloud. Immer mehr Unternehmen prüfen die Public Cloud als Alternative zu ihrem Rechenzentrum. Auch produktive Applikationen, wie SAP-Workloads, werden aufgrund ihrer Praktikabilität zunehmend in Public Clouds verschoben.

4. Robotic Process Automation

RPA kostet wenig und zahlt sich schnell aus – vor allem bei sich wiederholenden Tätigkeiten, wie sie in der Buchhaltung häufig vorkommen. Doch nicht nur bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen, sondern auch im IT-Betrieb findet die Robotic Process Automation Anwendung. Im IT-Betrieb werden in erster Linie die internen IT-Abteilungen sowie die IT-Service-Provider angesprochen. Neu ist, dass RPA zunehmend mit KI angereichert wird. Dadurch entstehen agilere und selbstlernende RPA-Systeme, welche auch mit unerwarteten Ereignissen umzugehen lernen.

5. Cyber-Security

Cyber-Security ist zwar kein klassischer Trend, allerdings wäre an eine IT-Welt ohne funktionierende Sicherheitsmaßnahmen nicht zu denken. Gerade durch die Digitalisierung und Themen wie IoT entstehen ganz neue Herausforderungen. Für Unternehmen ist es schwierig, Innovationen und die Absicherung Ihrer Systeme unter einen Hut zu bringen und gleichermaßen zu behandeln. Durch die Risiken, die dabei entstehen, ist es besonders wichtig, einheitliche Cyber-Security-Strategien in Unternehmen einzuführen. Insbesondere Mitarbeiter gilt es zu sensibilisieren und sie in die Pflicht zu nehmen.

Fazit

In diesem Jahr geht es in erster Linie um die Umsetzung und Implementierung dieser Techniken in Unternehmen. Gerade BIA und Cyber-Security sind Bereiche, die die Grundlage für viele Innovationen und Trends schaffen. Erarbeiten Sie sich eine Strategie, die die essenziellen Themen für Sie abdeckt und vergessen Sie dabei nicht, aufkommende Trends im Auge zu behalten.

Sie möchten 2019 Ihre IT-Architektur anpassen, auf die Cloud umsteigen oder in puncto Cyber-Security nachrüsten? Wir von Computer Futures stehen Ihnen gerne zur Seite. Kontaktieren Sie uns einfach über das Kontaktformular. Wir beraten Sie umfassend und stellen Ihnen kompetente IT-Fachkräfte zur Seite.

Quelle: www.computerfutures.com

Top 5 der wichtigsten IT-Trends für 2019

Zahlreiche Analysten haben bereits ihre Prognosen zu den Top-IT-Trends 2019 veröffentlicht. Nun möchten wir Ihnen unsere Top 5 der wichtigsten IT-Trends für das Jahr 2019 vorstellen. Die Technologie entwickelt sich so rasant weiter, dass sich heutige Trends morgen bereits als Eintagsfliegen entpuppen könnten. Daher möchten wir Ihnen nun ausschließlich die Trends vorstellen, die auch im Jahr 2019 garantiert noch relevant sein werden und viel Potenzial für die nächsten Jahre bieten.

Künstliche Intelligenz (KI)

Die Begriffe Künstliche Intelligenz (KI) oder auch Artificial Intelligence (AI) sind bereits seit geraumer Zeit in aller Munde. Mittlerweile steckt künstliche Intelligenz sogar in fast jeder Software – auch wenn wir sie als solche oft nicht erkennen. Unter künstlicher Intelligenz wird die Fähigkeit von Maschinen oder Robotern verstanden, Aufgaben auszuführen, die zuvor nur durch menschliche Intelligenz erledigt werden konnten.

Dazu zählen beispielsweise autonom fahrende Fahrzeuge oder vorausschauende Wartungstechnik. Aber auch Hyper Targeting, die personalisierte Automatisierung von Werbeanzeigen sowie die Anpassung der Werbeinhalte an den individuellen Nutzer sind Anwendungsbeispiele von künstlicher Intelligenz.

Dass künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnt, zeigen auch zahlreiche Studien, die sich mit dem Thema befasst haben. So prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Tractica für das Jahr 2020 weltweite Umsätze von rund 4,8 Milliarden US-Dollar mit Business-Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz. Wie relevant künstliche Intelligenz im Hinblick auf Unternehmen wird, verdeutlicht ein Blick auf die Prognose für das Jahr 2025. Hier wird bereits mit rund 31 Milliarden US-Dollar Umsatz gerechnet. 

Die Vorteile, die für Unternehmen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz entstehen, liegen auf der Hand. Vereinfachte Arbeitsabläufe, Fehlerreduktion und ökonomische Vorteile sind nur wenige davon. Fakt ist: KI schafft Effizienz für Unternehmen und birgt viele neue Möglichkeiten. KI-basierte Entwicklungen sind zwar nicht neu, aber auch 2019 der Top-Trend in der IT-Branche.

Für das Jahr 2020 werden weltweit Umsätze von rund 4,8 Milliarden US-Dollar mit Business-Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz erwartet.

Blockchain

Blockchain ist bereits weit über die Grenze der IT-Branche hinweg zum Top-Thema geworden. Doch was genau ist eigentlich eine Blockchain? Ursprünglich wurde die Blockchain-Technologie im engen Zusammenhang mit der Kryptowährung Bitcoin zur Kontrolle monetärer Werte und Informationen entwickelt. Dabei erklärt die deutsche Übersetzung “Blockkette” auch schon den Sinn der Blockchain-Technologie.

Eine Blockchain ist quasi eine dezentrale Datenbank, die eine lange Liste stetig wachsender Transaktionsdatensätzen verwaltet. Da die Anzahl der Transaktionen chronologisch wächst, ist die Blockchain-Technologie vergleichbar mit einer Kette, an deren Ende ständig neue Elemente hinzugefügt werden. Sobald ein Block vollständig ist, wird der nächste Block erzeugt, der eine Prüfsumme des vorherigen Blocks enthält. Da jeder Block auf den zuvor entstandenen Block verweist, ist es unmöglich, die Transaktionen nachträglich zu manipulieren, ohne die Integrität des Gesamtsystems zu beschädigen.

Das Besondere an der Blockchain-Technologie ist somit die Möglichkeit einer sicheren Transaktion, ohne zentrale Kontrollinstanz, ohne gegenseitigen Vertrauens und mit vollkommener Transparenz. Buchhalter oder Bankangestellte, die Einsicht in unverschlüsselte Transaktionsdaten haben, spielen hier keine Rolle mehr. 

Insgesamt lässt sich also festhalten, dass durch die Blockchain-Technologie der Umgang mit sensiblen Informationen und monetären Werten vollkommen revolutioniert wird. In der heutigen Zeit, in der die Forderungen nach Datensicherheit und Transparenz immer lauter werden, zählt die Blockchain definitiv zu den top IT-Trends 2019. Auf lange Sicht könnte die Blockchain-Technologie unsere heutige Vorstellung von Transaktionen für immer verändern.

“Das Besondere an der Blockchain-Technologie ist die Möglichkeit einer sicheren Transaktion, ohne zentrale Kontrollinstanz, ohne gegenseitigen Vertrauens und mit vollkommener Transparenz.”

Edge Computing

Edge Computing bekommt zukünftig besonders im Hinblick auf das Internet of Things (IoT) eine wichtige Schlüsselfunktion. Zwar ist „Edge Computing” keineswegs eine neue Erfindung, doch wird es aufgrund des drastisch steigenden Datenvolumens in den nächsten Jahren immer relevanter werden.

Der Begriff “edge” ist auf das englische Wort für Ecke oder Kante zurückzuführen. Diese Wortwahl steht in enger Verbindung mit der Datenverarbeitung beim Edge Computing. Diese erfolgt nicht zentral in der Cloud, sondern dezentral am Rand des Netzwerks.

Die zunehmende Relevanz liegt darin begründet, dass Edge Computing als Architekturkonzept für IoT-Umgebungen dienen soll. Latenzintensive und Sensorik-gestützte Anwendungen erfordern eine störungsfreie Anbindung der betreffenden Endgeräte an das Rechenzentrum.

Ein Beispiel hierfür sind autonome Fahrzeuge. Hier ist es enorm wichtig, noch während des Erstellungsprozesses der Daten, auf diese reagieren zu können. Das erfordert jedoch eine Datenverarbeitung in Echtzeit, also ohne Latenzzeiten. Edge Computing erfüllt diese Anforderungen und ist gerade in Anbetracht der zunehmenden Datenmengen und IoT-Technologien einer der IT-Trends für 2019.

“Die zunehmende Relevanz liegt darin begründet, dass Edge Computing als Architekturkonzept für IoT-Umgebungen dienen soll.”

Digitale Zwillinge

Im Kontext von Industrie 4.0 ist der digitale Zwilling bereits zum wesentlichen Bestandteil geworden. Unter dem Begriff “digitaler Zwilling” versteht sich ein virtuelles Abbild realer Objekte, wie beispielsweise von Maschinen, Werkzeugen oder Produkten.

Dabei muss ein digitaler Zwilling nicht unbedingt ein physisches Objekt abbilden. Digitale Zwillinge können auch ein virtuelles Abbild immaterieller Dinge, wie zum Beispiel das einer Dienstleistung sein. Konkret ist ein digitaler Zwilling eine Software-Einheit, die alle wesentlichen Elemente des realen Systems aufweist und genauso agiert. 

Mithilfe sogenannter virtueller Sensoren ist somit ein genauer Überblick von Systemstatus, Lebensdauer-Prognose und Verschleißprofil eines Produkts möglich. So wird es möglich Simulation und Validierung von Produkteigenschaften bereits im Planungsstadium zu testen und zu optimieren. 

Entstanden ist die Idee des digitalen Zwillings bei der NASA, da Tests mit realen Raketen und Flugzeugen extrem kostenintensiv sind. Mittlerweile wird der digitale Zwilling jedoch in sämtlichen Inustriezweigen verwendet. So werden ganze Fabriken abgebildet, um den kompletten Produktionsprozess virtuell steuern zu können.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der digitale Zwilling Unternehmen in sämtlichen Branchen dabei unterstützt, ressourceneffizienter zu wirtschaften und innovativer zu werden. Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner schätzt, dass es bis 2020 mehr als 20 Milliarden angeschlossene Sensoren und Endpunkte geben wird. Potenziell wird der digitale Zwilling also zukünftig für Milliarden von Dingen existieren und ist somit einer der top IT-Trends.

“Der digitale Zwilling unterstützt Unternehmen in sämtlichen Branchen dabei, ressourceneffizienter zu wirtschaften und innovativer zu werden”

Quantum Computing

Quantum Computing (QC) operiert auf dem Quantenzustand von subatomaren Teilchen, wie zum Beispiel Elektronen und Ionen. Diese subatomaren Teilchen stellen Informationen als Elemente dar, die dann als Quantenbits (oder auch Qubits) bezeichnet werden. Qubits können im Gegensatz zu Bits mehr Zustände als nur 0 und 1 annehmen. So können sie auch zwei Zustände gleichzeitig haben – etwa 0 und 1. Dadurch steigt die Rechenleistung deutlich an.

“Insgesamt kann ein Quantencomputer dank der parallelen Ausführung und der exponentiellen Skalierbarkeit bestimmte Probleme viel schneller lösen als ein klassischer Computer.”

Noch befinden sich die Entwicklungen des Quantum Computing im Anfangsstadium. Unternehmen wie Google oder IBM verfügen bereits über Prototypen und Experten stufen Quantum Computing als einen der IT-Trends der nächsten Jahre ein.

Quelle: www.abilis.de/

IT-Trends heute und morgen – Wohin entwickelt sich die IT-Welt?

Es gibt kaum eine Branche, die sich so schnell wandelt wie die der Informationstechnologie. Jedes Jahr untersuchen große und weltweit tätige Beratungsgesellschaften, wie etwa Gartner und Forrester, neu aufkommende Technologien im IT-Bereich und zeigen Trends von morgen auf.

IT-Trends sind stark wachsende und viel konsumierte „IT-Erscheinungen“, die sich in Software- und Hardware-Trends unterscheiden lassen. Der wohl erfolgreichste IT-Trend ist das Internet selbst, daneben sind beispielsweise Smartphones oder die Clouddatenspeicherung die größten Entwicklungen der letzten Jahre.

Im Folgenden werden die von Gartner und Forrester untersuchten IT-Trends für 2018 näher erläutert und eine Prognose für die folgenden Jahre erstellt.

1. Gartner

Für das Analyse- und Beratungsunternehmen Gartner spielt im Jahr 2018 vor allem das Thema der Geschwindigkeit technologischer Innovationen eine wichtige Rolle. Das spiegelt sich in den Top Ten der von Gartner angeführten strategischen und technologischen Trends wider, wobei insbesondere Künstliche Intelligenz und das Zusammenwachsen von On- und Offline als zentrale Punkte angesehen werden.

Eröffnet werden die zehn wichtigsten Trends durch den Punkt „Visuelle und sprachgesteuerte Suchfunktionen“, wobei Gartner den Unternehmen in diesem Bereich wegen der stetig steigenden Nachfrage an sprachgesteuerten Assistenten bis 2021 eine Umsatzsteigerung von bis zu 30% in Aussicht stellt.

Weiterhin sieht Gartner die „Disruption digitaler Giganten“ als zukünftige Entwicklung. Danach werden die „Big Players“ ihre bestehenden traditionellen Geschäftsmodelle durch neue und zum Teil noch unbekannte Formen ablösen. In diesem Zusammenhang nennt das Beratungsunternehmen die Namen digitaler Riesen, wie beispielsweise Amazon, Facebook und Google.

„Kryptowährungen auf dem Vormarsch“ heißt der dritte von Gartner festgestellte IT-Trend für die Jahre ab 2018. Die Beratungsgesellschaft sieht hierin einen möglichen Milliarden-Gewinn für den Bankensektor durch Spekulationen auf aufkommende Kryptowährungen, wie beispielsweise Bitcoin, was zur Anerkennung dieser „Währungen“ beitragen soll.

Vor allem für die Präsentation von Marken bringt der vierte Trend „Mehr Fake-News“ einige Probleme mit sich. Durch Falsch-Informationen im dem Internet würden Unternehmen eine Gefährdung ihres Marken-Images befürchten müssen. Für Konsumenten werde sich die Unterscheidung zwischen wahr und unwahr im Internet zunehmend schwieriger gestalten. Die vor allem in sozialen Netzwerken verbreiteten „Fake-News“ haben das Ziel, durch die Reaktion der Nutzer „viral“ verbreitet zu werden, wodurch das Vertrauen in Nachrichtenquellen vonseiten der Konsumenten sinken werde.

Der fünfte Trend, „Digitales Misstrauen“, bezieht sich maßgeblich auf die Rolle von künstlichen Intelligenzen (KI), auch im Zusammenhang mit den vorher angesprochenen „Fake-News“. KI werde nur begrenzt in der Lage sein, die – vor allem durch Bots – im Netz aufkommenden Falschinformationen zu filtern. Dagegen werde das gezielte Erschaffen von „Fake-News“ gerade durch diese künstlichen Intelligenzen nicht ungewöhnlich sein.

Der sechste IT-Trend der kommenden Jahrethematisiert die Ablöse klassischer Apps durch sogenannte Bots und Chatbots („Bots statt Apps“). Bis zum Jahr 2021 sollen mehr als die Hälfte aller Unternehmen auf diese Bots setzen; Gartner betitelt diese Entwicklung als „Post-App-Ära“.

Als weiteren Trend bis 2021 sieht Gartner unter dem Punkt „Versatilität statt Spezialisierung“ den Einsatz von IT-Profis in verschiedenen Aufgabenfeldern, was eine erhebliche Veränderung des Arbeitsmarktes mit sich bringen solle. Im Idealfall bedeutet das die Ausstattung nahezu jeder Abteilung mit einem Team von IT-Spezialisten.

Der achte IT-Trend „Künstliche Intelligenz als Jobmotor“ befasst sich ein weiteres Mal mit Künstlicher Intelligenz: Laut Gartners Prognose werden bis 2020 mehr als 1,8 Millionen Jobs durch künstliche Intelligenzen ersetzt werden, allerdings in anderen Branchen 2,3 Millionen Jobs gerade dadurch entstehen.

Weiter versteht Gartner in der Ausbreitung von IoT-Technologie („Internet of Things“) und prognostiziert unter dem Punkt „IoT überall“ bis 2020 einen, besonders durch die hohe Nachfrage entstandenen, 95 prozentigen Anteil an Elektronikprodukten mit IoT-Technologie.

Der zehnte Trend „IoT-Security-Kosten“ behandelt den von Gartner für das Jahr 2022 prognostizierten Fall des hohen Innovationstempos durch Fehlproduktionen der IoT-Produkte, was enorme Ausgaben der Unternehmen gerade im Bereich Sicherheit mit sich ziehen soll (beispielsweise im Kampf gegen gezielte Angriffe auf große Teile des Internets).

Neben diesen 10 strategischen aktuellen Trends veröffentlichte Gartner sogenannte Tech-Trends für 2018. Als wohl wichtigste „Technologie der Zukunft“ sieht Gartner die Künstliche Intelligenz an. Diese soll allerdings nicht als „Trend“ an sich bezeichnet werden, das Augenmerk sollte eher auf ihre Nutzung auf verschiedenen weiteren Gebieten ausgebreitet und hervorgehoben und somit zum Trend gemacht werden. Gleiches gilt laut Gartner für die IoT-Technologie.

Zur weiteren Gestaltung digitaler Geschäftsmodelle und Ökosysteme soll in Zukunft neben den digitalen Lösungen auch das sogenannte „Mesh“ verhelfen, worunter Gartner das Zusammenschmelzen von Mensch und Gerät versteht.

2. Forrester

Auch der US-Marktforscher Forrester veröffentlichte zehn Technologie-Trends für 2018. Im Gegensatz zu Gartner behandelt Forrester jedoch vor allem den Zuwachs an Vernetzung, Kundenorientierung und die wachsende Rolle der IT in der Markenbildung, also das Zusammenspiel von Software-Unterstützung und Marke, in den kommenden Jahren.

„Konnektivität“ heißt der erste Trend von Forrester, der neben dem „Internet der Dinge“ die Chance des Kundenzuwachses durch smart vernetzte Produkte umfasst. Dieser Trend kann mit Punkt 9 der, von Gartner erstellten, Trends gleichgesetzt werden.

Unter dem Punkt „Datenanalyse-Software“ wird das Sammeln von Kundendaten mit dem Ziel, mehr Einblicke in die Prozesse zu erhalten (engl. „Systems of Insight“), verstanden. Damit tritt ein wichtiger Aspekt des 21. Jahrhunderts zum Vorschein: die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Daten, also letztlich der Handel mit einer neuen Art von Gütern.

Als weiterer Punkt des Themas „Kundenorientierung“ ist der IT-Trend „APIs“ anzusehen. Darunter versteht Forrester die Wichtigkeit von sogenannten Programmierschnittstellen (engl. „Application Programming Interface“), die zum Informationstausch zwischen der Anwendung und einzelnen Programmteilen dienen und somit zu einer vereinfachten Einrichtung und Programmierung ganzer Geschäftsmodelle verhelfen sollen.

Die zunehmende Relevanz an Kundenerfahrungsmanagement (engl. „Customer Experience“) fasst Forrester unter dem IT-Trend „CX“ zusammen. Unternehmen investieren zunehmend in mobile IT, Social und Analytics und verbinden damit das Ziel, positive Kundenerfahrungen zum Aufbau einer emotionalen Bindung zwischen Anwender und Produkt bzw. Anbieter zu schaffen.

Als fünfte IT-Prognose für die kommenden Jahre benennt Forrester „Sicherheit und Risiko“ und verbindet damit den benötigten Zuwachs an Sicherheit (sowohl auf technischer, als auch auf Seiten der Konsumenten) im Zusammenhang mit der voranschreitenden Digitalisierung.

„Hypervernetzte Kunden“ vergleichen online Preise, um grade das günstigste Produkt zu finden und sind deshalb, laut Forrester, der Grund, weshalb sich Unternehmen künftig auf eine präzisere Analyse der Kundenwünsche und -gewohnheiten einstellen müssen (engl. „Customer Journey“).

Mit dem nächsten IT-Trend „Technologischer Reifegrad“ fordert Forrester von den Unternehmen eine Balance zwischen der Anwendung von neuen Technologien, wie beispielsweise Cloud Computing und den traditionellen IT- Grundsätzen.

Der nächste Trend umfasst die Rolle der „Infrastruktur“ im Zusammenhang mit modernisierten Netzwerken etc., wobei Forrester damit die Cloud- und Software-definierte Infrastruktur (SDI) verbindet (bezogen auf Netzwerk, Server und Storage).

Digitale Verbesserungen sieht der Marktforscher Forrester mit dem Trend „Software und Markenbildung“. Dadurch soll das Verhältnis der Unternehmen mit den jüngeren Konsumenten verbessert werden. Hier lässt sich wieder einen Zusammenhang mit den Punkten von Gartner finden.

Das Mitbringen eigener Geräte in das Unternehmen wird laut Forrester in Zukunft weiter an Bedeutung zunehmen und unter den Trend „BYOD“ („Bring Your Own Device“) erfasst. Förderlich soll das insbesondere für eine bessere Organisation und Produktivität der Unternehmen sein. Klärungsbedarf kann sich allerdings unter anderem hinsichtlich des Datenschutzes ergeben.

Im Gegensatz zu der Beratungsgesellschaft Gartner, die mit ihren 10 IT-Trends bis 2018 besonders für einen besseren Umgang mit künstlicher Intelligenz und das Bewusstwerden von neuen Technologien plädiert, zielt Forrester mit seinen Trends vor allem auf wachsende und verbesserte Kundenorientierung sowie eine Vernetzung (ebenfalls ein wichtiger Teilaspekt der KI) innerhalb und außerhalb der Unternehmen ab.

Auch zukünftig spielen Schlagwörter wie „Kundenorientierung“, „Bewusstsein“ oder „Künstliche Intelligenz“ für die IT-Branche eine ganz wesentliche Rolle: In den bereits veröffentlichten „Top 10 Technology-Trends bis 2020“ befasst sich Forrester außerdem mit Themen wie Kryptowährungen, der Vernetzung von Kunden und Unternehmen, „digitalen Mitarbeitern“ als eine Form der künstlichen Intelligenz sowie den sogenannten „Public Clouds“, die auf dem Modell des Cloud Computing beruhen und bei denen Service-Provider verschiedene Anwendungen und IT-Infrastrukturen über das Internet der Allgemeinheit zur Verfügung stellen können.

Dennoch befinde sich die Welt, laut Forrester, derzeit noch in einer „digitalen Steinzeit“ und werde sich in den kommenden hundert Jahren schneller entwickeln als in den 20.000 Jahren zuvor. Es bleibt also abzuwarten, in welchen Formen Künstliche Intelligenz und Co. in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden.

Quelle: www.for-net.info

Cloud Computing 2018: Das ändert sich dieses Jahr im Business

Eine Infografik des deutschen Cloud-Anbieters OneClick zeigt aktuelle Daten und Fakten zum Thema Cloud Computing 2018. Im Fokus steht eine wachsende Akzeptanz und Offenheit bei Business- und IT-Entscheidern, die ihre Daten und Anwendungen über die Cloud verwalten. Was sich für die einzelnen Branchen Automotive, Logistik, Finance, Healthcare und Co. verändert, lesen Sie hier im Überblick.

Prognosen zufolge wird der globale Umsatz mit der Cloud von aktuell 246 Milliarden US-Dollar auf 383 Milliarden im Jahr 2020 steigen. Deutsche Unternehmen haben das große Potenzial des Cloud Computings erkannt und ihre Ressentiments überwunden. Trotz existierender Sicherheitsbedenken deuten die Zeichen der Zeit den Unternehmen den Weg in die Cloud. Die Infografik von OneClick trägt aktuelle Daten und Fakten zum Thema Cloud Computing 2018 zusammen. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Indikator zum Stand der Digitalisierung von Geschäftsprozessen in deutschen Unternehmen. Welche Herausforderungen entstehen in diesem Zusammenhang, welche Möglichkeiten bietet die Cloud der Wirtschaft?

Die Vorteile der Cloud aus unternehmerischer Sicht

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, welche Möglichkeiten die Cloud überhaupt bietet und warum ein Umstieg auf eine Cloud-Infrastruktur sinnvoll sein kann. Zu den besonderen Vorzügen gehört die Flexibilität: Everything-as-a-Service kann vollkommen problemlos skaliert werden. Egal ob mehr Leistung in Spitzenzeiten benötigt wird oder die generelle Performance den aktuellen Erfordernissen angepasst werden soll: Der Dienstleister kann auf diese Änderungen zumeist zügig reagieren und die Kosten orientieren sich in der Regel an den tatsächlich genutzten Leistungen. Hohe Fixkosten fallen normalerweise nicht an, denn der Wettbewerb zwischen den unterschiedlichen Anbietern sorgt für ein attraktives Preisniveau. Kommt es dennoch zu ernsthaften Schwierigkeiten, besteht zudem flexibel die Möglichkeit, den Dienstleister zu wechseln und somit Abhängigkeiten zu vermeiden.

Geringe Vorabinvestitionen

Die finanzielle Einstiegshürde ins Cloud Computing ist relativ gering. Lizenzen für bestimmte Softwarelösungen lassen sich üblicherweise durch Pay-as-you-go-Modelle flexibel finanzieren. Der Nutzer zahlt nur das, was er auch wirklich nutzt. Der administrative Aufwand für die Lizenzverteilung und Verwaltung wird so auf ein Minimum reduziert. Die Belastung des IT-Personals wird zurückgefahren, sodass für andere Projekte folglich mehr Zeit und Ressourcen zur Verfügung stehen. Produkte aus der Cloud, wie beispielsweise Grafikprogramme, sind oft als Abo-Lizenz-Modell zu erwerben. Diese enormen Vorteile des Cloud Computings haben dazu geführt, dass mehr und mehr Unternehmen den Umstieg zum Cloud Computing wagen.Daten in der Public Cloud

Diese Daten speichern Unternehmen in der Cloud. (Bild: OneClick)

Datensicherheit nach wie vor ein kritisches Thema

Ein kritisches Thema ist allerdings die Datensicherheit, insbesondere bei Unternehmen, die bisher auf Public Cloud verzichtet haben. Etwa 30% der Unternehmen befürchten einen unberechtigten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, 20% sehen die Möglichkeit eines Datenverlustes und etwa dieselbe Anzahl von Unternehmern ist besorgt, dass wichtiges Know-how über die Cloud verloren gehen könnte. Mehr als 70% finden, dass die Daten in der Public Cloud entweder schwieriger oder deutlich schwieriger zu schützen sind als im internen IT-Netzwerk. Dem stehen 68% der Befragten entgegen, die berichten, dass es in den letzten zwölf Monaten keine Vorfälle bei der Datensicherheit im Zusammenhang mit der Cloud gegeben hat. Generell ist aber erkennbar, dass die Akzeptanz gegenüber der Cloud innerhalb der Branchen variiert: Im Bereich IT und Telekommunikation nutzen bereits 79 % der befragten Unternehmen die Cloud; in der Energiebranche sind es gar 87%. Konservativer zeigen sich Handel und Versicherungen, hier liegen die Werte bei 52 bzw. 58%. Zu den beliebtesten Anwendungen zählt Office, welches von 46% der „Software-as-a-Service“ (SaaS) Anwender genutzt wird. Dieses Ergebnis ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Microsoft sein Office-Paket seit einiger Zeit bevorzugt als SaaS lizenziert.

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft des Cloud Computings verspricht viel Potenzial aber auch große Herausforderungen. Die wachsende Akzeptanz und Offenheit der Unternehmen, ihre Daten und Anwendungen über die Cloud zu verwalten, zeigt, dass der Paradigmenwechsel bereits im vollen Gange ist. Die Cloud wird mit Workspace-as-a-Service zum virtuellen Arbeitsplatz der Zukunft avancieren. Auch der Verzicht auf eine eigene Server-Infrastruktur oder das brisante Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird den Einzug in die Datenwolke finden. Vielleicht noch einige Gründe mehr, um sich als Unternehmen für den Sprung in die Cloud zu entscheiden.

Alle Zahlen und Fakten sind in der Infografik von oneclick grafisch aufbereitet:

Quelle: cloudmagazin.com/2018/05/15/

Diese IT-Themen werden 2018 relevant

Die digitale Transformation läuft auf Hochtouren. Dabei dürfen vor allem zwei Themen nicht zu kurz kommen.

Die digitale Transformation aller Lebens- und Arbeitsbereiche läuft auf Hochtouren. Konzerne und Mittelstand investieren in Digital Workplaces, Internet of Things (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI). Dabei dürfen insbesondere zwei Themen nicht zu kurz kommen: Performance und Sicherheit der IT-Infrastrukturen

Welche Themen und Technologien im IT-Jahr 2018 darüber hinaus auf Ihrer Agenda stehen sollten, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Hybrid-Multi-Cloud wird Standard

Selbstbestimmt, überall vernetzt, kollaborativ und von jedem Endgerät aus arbeitet der Digitalnomade am Ende der zweiten Dekade des neuen Jahrtausends. Der „War on Talents“ entscheidet sich auch rund um den Digital Workplace. Und die IT muss liefern. Die Lösung ist das Beste aus zwei Welten: die Hybrid-Multi-Cloud. Geschäftskritische Daten liegen in der firmeneigenen, privaten Cloud. Preis-sensible Massenanwendungen für mobile Kollaboration, Kommunikation und einfachen E-Commerce liegen in der Public Cloud oder stehen als nutzerfreundliche Web-Anwendung für die schnelle Interaktion bereit. Diese Szenarien bergen jedoch weitreichende Herausforderungen für Performance und Sicherheit. Und die IT muss beides garantieren, auch wenn ihr Workload bedingt durch die Flut an Endgeräten, beziehungsweise durch das Internet of Things, ohnehin weiter zunimmt.

SD-WAN für robuste Netzwerk-Infrastruktur

Auch 2018 werden wir wieder Hackerangriffe erleben. Ransomware, Phishing und bisher unbekannte Viren und Malware zwingen Unternehmen zu umfassenden Security-Maßnahmen. Neben der Cloud und zahllosen Anwendungen ist das Netzwerk schließlich das Rückgrat eines Unternehmens. Und zugleich die Achillesferse. Denn die Netzwerk-Nutzer geraten allzu leicht ins Visier krimineller Hacker. Netzwerksicherheit mit automatischer Überwachung von Endgeräten und Nutzern ist daher unabdingbar. Auch den Zugriff auf Webseiten und Apps muss die IT stärker kontrollieren, um die Endbenutzer und das Firmennetzwerk zu schützen.

Quelle: www.computerwoche.de

Hybrid-Multi-Cloud, KI, Internet der Dinge und Co.

Hybrid-Multi-Cloud, KI, Internet der Dinge und Co.

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Die Hybrid-Multi-Cloud bleibt im nächsten Jahr ein großes Thema, so die Prognose von Citrix Systems. Sie biete die Flexibilität, die Unternehmen brauchen und Mitarbeiter wünschen. Aber auch Künstliche Intelligenz, IoT, Predictive Analytics und Security werden uns 2018 auf Trab halten.

1. Hybrid-Multi-Cloud treibt Digitale Transformation

Die Konvergenz der Technologien, von On-Premise-Anwendungen über cloud-basierte und mobile Apps, setzt sich fort. Immer mehr Unternehmen werden eine Hybrid-Multi-Cloud nutzen, um ausgewählte Anwendungen dorthin zu verschieben, wo sie am kostengünstigsten laufen. Gleichzeitig belassen sie geschäftskritische Applikationen und Datenbanken in der Private-Cloud. Die hybride Multi-Cloud bildet das Zentrum für die flexible Arbeitsorganisation; sie liefert Daten und Anwendungen konsistent über jedes Gerät zu jeder Zeit sicher aus. Das ermöglicht individuelle und dennoch kollaborative sowie mobile Arbeitsprozesse. Vor allem jüngere Mitarbeiter haben die Vision, dass ein Hybridmodell ihnen die größte Arbeits- und Zeitsouveränität gewährleistet.

2. Künstliche Intelligenz prägt die Zukunft der Arbeit

KI wird 2018 weitere Innovationen hervorbringen, die Unternehmen und Mitarbeiter auf eine neue Ebene des Lernens heben wird. KI wird aber die menschliche Arbeitskraft nicht ersetzen, sondern Lernbereitschaft und Fähigkeiten zur Übernahme neuer Rollen einfordern. Nichts wird jemals die Bedeutung menschlicher Kreativität, Empathie und Innovation ersetzen. Aber Tools und Plattformen für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz werden einfacher zu nutzen und dadurch immer umfassender sein. Die Cloud-Ressourcen werden für das Training dieser Algorithmen wichtig sein. Beide Technologien werden einen großen Einfluss auf die Zukunft von Arbeit und Sicherheit haben.

3. Internet of Things ermöglicht Losgröße 1

IoT nimmt in den nächsten zwölf Monaten Fahrt auf. In neuen Produktionsanlagen verbinden sich Maschinen und Werkstoffe automatisch mit dem Internet und tauschen sich untereinander aus. Der Wettbewerb wird zu vollautomatisierten IoT-Geschäftsprozessen mit Just-in-Time-Nachschub und sich selbst skalierenden Diensten führen. Es wird eine Reihe von IoT-Start-ups auftauchen, die sich auf Smart-Spaces-Technologien konzentrieren. Konzepte wie Bluetooth LE und iBeacon, GPS, Biometrie, Gesichtserkennung und vorausschauende Analysen des menschlichen Verhaltens in der Produktion der Zukunft werden Einzug halten. Maschinen erkennen automatisch Menschen und lassen sich nur von dafür autorisierten Personen befehligen. Die Losgröße 1 wird zu Kosten der alten Massenproduktion möglich.

4. Predictive Analytics optimieren alle Prozesse

Die Kombination von Informationen und Verhaltensmustern mit innovativen Algorithmen und künstlicher Intelligenz ermöglicht neue Interaktionsansätze mit Bestandskunden und triggert das Neugeschäft. Aber nicht nur CRM und Marketing profitieren. Predictive Analytics eröffnet neue Sicherheitskonzepte im Netzwerk, die für die Nutzer unsichtbar sind. Im Hintergrund ausgeführte Analysen zeigen, wann die Zugriffsberechtigung eines Benutzers gefährdet ist. Bevor ein Verhalten oder eine Tat das Netzwerk gefährden, wird der Nutzer so lange in einer virtualisierten sicheren Umgebung gehalten, bis Sicherheitsverletzungen ausgeschlossen sind. Predictive Analytics zeigen auch, wo Arbeitsabläufe optimiert und sie an individuelle Arbeitsgewohnheiten angepasst werden könnten, damit Aufgaben leichter und schneller erledigt werden. Analytics informieren Manager und IT über Arbeitsmuster und darüber, was ihre Mitarbeiter tun müssen, um ihre Arbeit effizienter zu erledigen. Mit diesen Erkenntnissen können Manager Verbesserungsmöglichkeiten identifizieren und entweder durch Coaching oder durch Tools und Services umsetzen. Mehr noch: Analytics kann Mitarbeitern auch autonome Empfehlungen in Echtzeit geben, wenn Kollegen eine bessere Lösung gefunden haben.

5. Security wird unsichtbar und automatisiert

2018 werden Cyberattacken weiter zunehmen. Das zwingt Unternehmen zu umfassenden Security-Maßnahmen. Herkömmliche Passwörter werden zugunsten von Multifaktor-Authentifizierung verschwinden. Neue und vor allem biometrische Authentifizierungsmethoden wie Sprecher- oder Gesichtserkennung werden mit Verhaltensanalysen kombiniert. Sicherheit in Anwendungen wird so eingebettet und Barrieren beseitigt, dass sie von den Nutzern gar nicht mehr bemerkt werden. Sicherheitstechnologien werden sich auf benutzerzentriertes Design konzentrieren und intelligenter werden, indem sie die Identitätsfeststellung mit automatisierten Methoden durch maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz ständig verbessern. Der Zugriff auf Webseiten und Apps wird stärker kontrolliert, um die Endbenutzer zu schützen. Wenn immer mehr Kommunikationsprozesse in die Cloud übertragen werden, brauchen Unternehmen zudem ein sicheres und stets überwachtes Netzwerk mit einer durchgängigen Transparenz von der Cloud bis hin zu den Benutzern. Deshalb werden SD-WAN und Unified Communications as a Service (UCaaS) weiter an Bedeutung gewinnen.

Quelle: www.funkschau.de

Die besten IT-Websites und Tech-Blogs

Interessieren Sie sich dafür, was in der IT-Welt und der Technologieszene passiert? Wir haben für Sie eine Liste mit unseren Lieblingsquellen für Infos über das Neueste in Tech, Cybersicherheit und IT für Sie zusammengestellt. Warum wir genau diese IT-Websites mögen, erklären wir natürlich auch. Die meisten von ihnen bieten einen guten Mix aus Neuheiten in Sachen Gadgets und Technologie, aber sie widmen sich auch wichtigen Themen wie Cybervorfällen und IT-Sicherheit, was uns natürlich am meisten interessiert. Die folgende Liste enthält unsere persönlichen Favoriten. Wir sind also nicht nach Faktoren wie den meisten Zugriffszahlen und monatliche Leserschaft gegangen, sondern konzentrieren uns auf die Qualität der Inhalte, welche die IT-Seiten ihren Lesern bereitstellen.

Unser Tipp vorweg: Wenn Sie sich in der englischen Sprache einigermaßen sicher sind, lohnt es sich die englischsprachigen Tech-Blogs genauer anzusehen. Diese sind meistens aktueller und von hoher Qualität. Für Tech-Nachrichten aus Deutschland sind die deutschen Websites natürlich auch sehr gut. Wir haben für Sie sowohl unsere englischsprachigen, als auch die deutschsprachigen Lieblinge aufgeführt.

Die besten deutschen IT-Websites

t3n

Seit 2005 gibt es die Seite t3n mit dazugehörigem Magazin, die sich hauptsächlich mit der digitalen Wirtschaft und all ihren Aspekten beschäftigt (man spricht es tatsächlich T-drei-N aus, wir waren uns intern uneinig, ob es nicht doch ein stilisiertes Ten sein soll…). Anfangs berichtete t3n hauptsächlich über das Content-Management-System TYPO3 und ähnliche Open-Source-Technologien, doch inzwischen sind die Themen deutlich breiter gefächert. Die Seite zeichnet sich durch ein gutes Gespür für relevante und spannende Themen, durch Humor und durch qualitativ und sprachlich hochwertige Artikel aus. Man wird auf der Startseite auf charmante Art und Weise gebeten, den AdBlocker abzuschalten. Wenn man dieser Aufforderung folgt, merkt man schnell, dass die Werbung unaufdringlich und sparsam eingesetzt ist.

Auszug aus den Themen aktuell: Adidas stellt Schuhe serienweise mit dem 3D-Drucker her; diverse Wahlprogramme der Parteien werden einem Digitalcheck unterzogen; die 50 innovativsten Unternehmen werden vorgestellt; was gibt es Neues bei Google und Uber.

Chip

Das Onlineportal CHIP Online ist die Technik-Koryphäe im deutschsprachigen Raum und neben IT-Tipps und -Nachrichten bietet es vor allem ein verlässliches Portal für virengeprüfte Downloads und Tests von Software. Seit 1996 gibt es die Onlineversion, doch Chip existiert als Magazin schon viel länger. Die Themen sind breit gefächert und drehen sich tatsächlich nicht ausschließlich um IT-Themen. Chip bietet außerdem Technik-Deals, weist auf Rabatte hin und testet aktuelle Programme, oder auch Bedrohungen auf deren Relevanz.

Auszug aus den Themen aktuell: Gefahrenabschätzung: 500 Dollar-Gerät knackt iPhone-PIN; Microsoft räumt Fehlverhalten bei Windows-10-Zwangsdownloads ein; Mysteriöse Objekte im Weltraum entdeckt; geheime Saturn-Deals für Schnäppchenjäger; aber auch „Ärzte gehen auf Heilpraktiker los“.

golem.de

golem.de berichtet über internationale sowie den deutschsprachigen Raum betreffende Themen. Wenn Sie bei deutschem Datenschutz und Gerichtsurteilen dazu auf dem Laufenden bleiben möchten, sind Sie hier richtig. Besonders schön ist, dass es eine eigene Sparte für das wichtige Thema Security gibt, in der sich alles um Datenschutz und IT-Sicherheit dreht. Die Plattform widmet sich Tech-Updates von großen Unternehmen, neuer Soft- und Hardware, Computerspielen und, wie bereits erwähnt, Neuem aus der Politik, was Technik und Datenschutz betrifft. Neben Heise ist Golem eines der bekanntesten Portale in Deutschland. Jedoch finden internationale Themen – zugegeben, wie bei den meisten Deutschen Tech-Seiten – manchmal erst verzögert ihren Weg auf die Plattform.

Auszug aus den Themen aktuell: Gaming-Router soll Ping um bis zu 77 Prozent reduzieren; Sich selbst ladende Maus von Logitech im Test; Android-App für Raspberry Pi programmieren; Apple baut autonomen Mitarbeiter-Shuttle-Fahrzeuge.

Heise

Heise bietet ein ähnliches Angebot wie golem.de und hilft vor allem dabei, auf dem Laufenden zu bleiben, was in Deutschland und international in Sachen Tech und Datenschutz passiert. Wenn etwas in Sachen Tech und IT in Deutschland und der Welt passiert, finden Sie es bei Heise. Die Community ist sehr aktiv, was sich in vielen Kommentaren zu aktuellen Themen äußert. Durch die verschiedenen Sparten ist es sehr leicht für den Leser, nach genau den Themen zu suchen, die ihn interessieren. Wem die neuesten Computerspiele egal sind, wird auch nicht damit belästigt und kann sich stattdessen nur in IT der Mobiles tummeln. Wer sich jedoch dafür interessiert, findet in der Entertainment-Sparte alle Neuigkeiten und Tests. Außerdem geben die Topthemen einen schnellen Überblick darüber, was gerade in der Tech-Szene diskutiert wird.

Auszug aus den Themen aktuell: Microsoft steigt bei der Windows-Entwicklung auf Git um; Spionage-Apps im App Store; Erste Impressionen der größten Spielemesse der Welt; Studie zur Lage bei IT-Fachkräften.

PC-WELT

Die PC-WELT ist ein Magazin, das seit 1983 monatlich erscheint. Dazu gehört natürlich auch ein Onlineauftritt, der fortgeschrittene Anwender über IT-Themen informiert. Der Großteil der Inhalte ist unserer Meinung nach jedoch auch für Nicht-Experten und Technikinteressierte verständlich dargelegt. PC-WELT bietet einen abwechslungsreichen Überblick darüber, was in der Tech-Welt so passiert und bietet außerdem Do-it-Yourself-Lifehacks und interessante Deals.

Auszug aus den Themen aktuell: FBI warnt US-Unternehmen vor Kaspersky; ISS schleicht sich bei Sonnenfinsternis ins Bild; Tipps und Tricks für Rechnen mit Excel; Steam verschenkt Shadow Warrior (2013) für kurze Zeit.

GIGA

GIGA ist besonders für Spielebegeisterte und Serienfans eine Goldgrube. Doch auch andere Tech-Themen finden hier Beachtung. Durch die Aufteilung in GIGA Android, GIGA Apple, GIGA Windows, etc. findet auch jeder Nutzer schnell die für ihn und seine Plattform relevanten Tipps und Tricks. Für Leute wie mich, deren Herz nur bei der Erwähnung von Game of Thrones ein paar Takte höher schlägt, ist die Serien&Filme-Sparte ein extra Schmankerl. Die GIGA-Tech-Sparte bietet einen praktischen Newsticker mit Neuigkeiten und Deals und informiert wie die anderen vorgestellten Seiten über Nachrichten in IT und der Tech-Szene.

Auszug aus den Themen aktuell: Sonos: Gib uns deine Daten oder dein Lautsprecher gibt den Geist auf; SNES Mini: Bots erschweren das Vorbestellen; Infos zum neuen iPhone 8; Infos zur Gamescom; Kommentar zur Verlässlichkeit von Smart-Home-Produkten.

Wer in so einer Liste nicht fehlen darf: Caschys Blog

Zu finden unter der URL http://stadt-bremerhaven.de/ dreht sich Caschys Blog jedoch keinesfalls um die genannte Stadt, sondern widmet sich ausschließlich Tech-Themen, die von Carsten Knobloch aka Caschy und seinem Team aufbereitet werden. Obwohl es sich um ein kleines Team handelt und kein Verlag hinter der Seite steht, sind die Inhalte immer aktuell. Auf dem Blog wird Software und Hardware getestet und beschrieben, es wird auf aktuelle Deals und Rabattaktionen aufmerksam gemacht, doch Technik- und Sicherheitsnews kommen ebenfalls nicht zu kurz.

Auszug aus den Themen aktuell: Samsung Up: Samsung mit Update-Programm; Prozente für eBay-Plus-Kunden; Google kooperiert mit Walmart für Lieferungen nach Hause via Google Assistant; Tipps für WhatsApp für iOS; Samsung arbeitet an smartem Lautsprecher.

Englischsprachige Online-Publikationen

Wenn Sie gerne auf Englisch lesen und sich in dieser Sprache wohl und sicher fühlen, empfehlen wir Ihnen, ebenfalls einen Blick auf unsere englischsprachigen Favoriten zu werfen.

Allgemeine Tipps – Wie Sie am einfachsten auf dem Laufenden bleiben

Twitter

Gerade bei Techies ist Twitter gefühlt viel beliebter als Facebook. Folgen Sie Ihren Lieblingspublikationen und Sie bekommen relevante News komprimiert auf 140 Zeichen in Ihrem News-Feed angezeigt. Ein großer Vorteil von Twitter ist auch, wie schnell News verfügbar sind. Neuigkeiten verbreiten sich hier meist als Erstes, wodurch Sie immer auf dem Laufenden sind.

Folgen Sie unserer bescheidenen Wenigkeit

Folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter um keinen unserer Blogposts zu verpassen. Wir schreiben nicht jeden Tag, da wir ein kleines Team sind. Doch die Artikel, die wir veröffentlichen, sind sorgfältig recherchiert und mit viel Herzblut geschrieben. Es erwarten Sie Tipps für Cybersicherheit und Artikel über Verschlüsselung und die Cloud – was unsere absolute Expertise ist. Natürlich gibt es auch regelmäßig Neuigkeiten zu Boxcryptor oder Sicherheitsartikel der etwas ungewöhnlicheren Art, wie beispielsweise unseren Artikel, der Verschlüsselung mit Game of Thrones erklärt.

Quelle: www.boxcryptor.com

IT-Management und IT-Strategie

Das IT-Management und die IT-Strategieentwicklung im Rahmen der digitalen Transformation konfrontieren Unternehmen mit zahlreichen neuen Fragestellungen. Die neun praxisorientierten Beiträge dieses Schwerpunkthefts veranschaulichen diese Entwicklung, zeigen die damit verbundenen organisatorischen und ökonomischen Herausforderungen auf und bieten konkrete Hinweise zu deren Bewältigung. Hierbei werden drei übergeordnete Themenfelder adressiert: Zunächst werden die Veränderungen der organisatorischen Einbettung des IT-Managements im Rahmen der digitalen Transformation beleuchtet. Zweitens, wird aufgezeigt, wie und mit welchen Methoden IT möglichst wertstiftend gesteuert werden kann. Drittens, diskutieren zwei Beiträge neue Herausforderungen für das IT-Management und die IT-Strategieentwicklung, die sich aus der Nutzung von Cloud-Computing ergeben.

Die Auswirkung der digitalen Transformation auf die Rolle des IT-Managements in Organisationen – das erste der drei Themenfelder – wird in den Beiträgen eins bis drei unseres Schwerpunkthefts behandelt. Der erste Artikel zeichnet ein Bild der „IT-Organisation der Zukunft“ und schlägt IT-Führungskräften sieben konkrete Handlungsfelder vor. Der nächste Beitrag fokussiert auf das Management des Prozesses der digitalen Transformation und leitet auf Basis einer Literaturrecherche, einer Umfrage unter 110 Unternehmen und drei Fallstudien eine Liste von Managementaufgaben für die Gestaltung dieses Transformationsprozesses ab. Der dritte Artikel unseres Hefts beschäftigt sich mit der aufkommenden Rolle des Chief Digital Officers – auf Grundlage einer umfassenden Analyse von Stellenanzeigen sowie Experteninterviews werden die Aufgabenbereiche eines typischen Chief Digital Officers und die damit verbundenen Anforderungen identifiziert. In Summe verdeutlichen diese drei Beiträge die Vielfältigkeit der neuen Herausforderungen bei der Suche nach einer angemessenen organisatorischen Einbettung von IT-Management und IT-Strategieentwicklung.

Die Beiträge vier bis sieben beschäftigen sich mit der Frage, wie IT-Management und IT-Strategieentwicklung dazu beitragen können, die Unternehmens-IT und IT-Projekte möglichst wertstiftend auszurichten. Der vierte Beitrag unterstützt Führungskräfte bei der ökonomischen Bewertung von Digitalisierungsprojekten. Diese Frage ist vor dem Hintergrund der Vielzahl von aktuell durchgeführten Digitalisierungsprojekten und deren oftmals unklarem konkreten Wertbeitrag von hoher Praxisrelevanz. Das Kernergebnis des Beitrags ist ein Bewertungsschema und ein daraus abgeleitetes Vorgehensmodell zur Identifikation des optimalen Digitalisierungsportfolios. Der nächste Beitrag stellt mit „CIOverview“ ein durch die swissICT Fachgruppe IT-Service-Management entwickeltes Rahmenwerk zur wertschöpfungsorientierten Steuerung der IT vor. Unser sechster Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie das IT-Controlling auf die enge Verbindung der Fachbereiche mit der IT-Organisation im Rahmen der digitalen Transformation reagieren kann und zeigt entsprechenden Handlungsbedarf auf. Im siebten Beitrag wird kritisch hinterfragt wie objektiv die Erfolgswahrnehmung von IT-Projekten tatsächlich ist. Insgesamt zeigt sich in diesen Beiträgen, dass auch bisweilen gut etablierte IT-Management-Methoden und Verfahren zur IT-Strategieentwicklung nicht unverändert bleiben können, sondern regelmäßig zu verfeinern und anzupassen sind.

Die Beiträge acht und neun behandeln das Thema Cloud-Computing und die damit verbundenen Herausforderungen für das IT-Management. Im achten Beitrag wird das Konzept der Rebound-Effekte auf den Cloud-Computing-Kontext übertragen. Rebound-Effekte beschreiben Situationen, in denen eine Technologie zwar grundsätzlich Einsparpotenzial ermöglicht, aber aufgrund von beispielsweise erhöhter Nutzungsintensität die Einsparungen nicht realisiert werden können. Die Kenntnis solcher Effekte hat interessante Implikationen für das IT-Management im Kontext von Cloud-Computing. Der neunte Beitrag nimmt die Perspektive von Cloud-Plattformanbietern ein und behandelt die Frage, wie sich diese Cloud-Plattformanbieter die Loyalität der unabhängigen Softwareanbieter sichern können. Beide Beiträge verdeutlichen, welche neuen Fragestellungen an das IT-Management aus dem Einsatz von Cloud-Computing resultieren und zeigen entsprechende Lösungsansätze auf.

Bei der Gewinnung von Beiträgen für unser Schwerpunktheft wurde neben dem üblichen Verfahren erstmals ein neuer Weg beschritten, indem gezielt Beiträge aus einer Tagung für die HMD ausgewählt wurden. Hierfür wurde der von uns begleitete, namensgleiche Track „IT-Management und IT-Strategie“ auf der diesjährigen Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik in St. Gallen genutzt. Aus der Menge der in diesem Track präsentierten Beiträge wurden besonders geeignete identifiziert und anschließend von den Autorinnen und Autoren im Rahmen eines so genannten Fast-Track-Verfahrens für die HMD zielgruppengerecht überarbeitet. Auf diesem Wege sind die Beiträge sieben, acht und neun für unser Schwerpunktheft gewonnen worden.

Alle Beiträge des Heftes behandeln die Themen IT-Management und IT-Strategie aus Sicht von Wissenschaft und Praxis – die Autorinnen und Autoren decken zwar zahlreiche aktuelle Herausforderungen auf, geben aber auch konkrete Handlungsempfehlungen. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir im Namen aller, die zu diesem Heft beigetragen haben, viel Freude und Inspiration bei der Lektüre!

Quelle: link.springer.com

IT-Sicherheit, Cloud Computing und Internet of Things sind Top-Themen des Jahres in der Digitalwirtschaft

  1. Digitalisierung stellt neue Herausforderungen an die Sicherheit
  2. Digitale Plattformen als Trend-Thema auf Anhieb unter den Top-Ten
  3. Aufsteiger im Vergleich zum Vorjahr ist Künstliche Intelligenz

Berlin, 16.02.2017 – IT-Sicherheit und Cloud Computing sind die wichtigsten Themen für die Digitalwirtschaft im Jahr 2017. Es folgen das Internet of Things sowie Industrie 4.0 auf den weiteren Plätzen. Aufsteiger des Jahres ist das Thema Künstliche Intelligenz. Das hat die jährliche Trendumfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach nannten zwei von drei Unternehmen (67 Prozent) das Thema IT-Sicherheit als einen der maßgeblichen Technologie- und Markttrend des Jahres. „IT-Sicherheit wird noch wichtiger, weil im Zuge der Digitalisierung immer mehr kritische Systeme wie Fahrzeuge, Medizintechnik oder Maschinen digital vernetzt werden“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Gleichzeitig werden die Angriffe krimineller Hacker immer raffinierter. Mit den normalen Sicherheits-Tools wie Virenscannern oder Firewalls kommen die Unternehmen oft nicht mehr aus.“ Cloud Computing nennen 60 Prozent der befragten Unternehmen als wichtiges Thema. „Cloud Computing ist die Basis der Digitalisierung, weil es sowohl effizientere Geschäftsprozesse als auch die Entwicklung ganz neuer, digitaler Geschäftsmodelle ermöglicht“, sagte Rohleder. Den Sprung unter die Top-Drei hat in diesem Jahr mit 55 Prozent das Internet of Things geschafft, also die Vernetzung von Geräten und Maschinen (Vorjahr: Rang 5). Während im Consumer-Bereich zum Beispiel zunehmend Fernseher, Audio-Geräte oder Kameras vernetzt werden, sind es im Business-Bereich unter anderem Maschinen, Messgeräte oder smarte Gebäudetechnik.

Das Thema „Digitale Plattformen“ wurde zum ersten Mal in die Auswahl relevanter Hightech-Themen aufgenommen und landete mit 32 Prozent der Nennungen auf Anhieb hinter Big Data (41 Prozent) auf dem sechsten Platz. Bekannte Plattformen für Privatkunden sind Airbnb, Amazon, Uber, Ebay oder die App-Stores von Apple oder Google. „Digitale Plattformen bringen die Anbieter von physischen Produkten oder Dienstleistungen mit möglichen Kunden zusammen“, sagte Rohleder. Neben den bekannten Plattformen für Privatkunden gebe es inzwischen viele Angebote, die sich an Geschäftskunden richten. Rohleder: „Digitale Plattformen sorgen für Transparenz und haben das Potenzial, bestehenden Marktstrukturen grundlegend zu verändern.“ Allerdings sei die Kenntnis dieser Veränderungen in der deutschen Wirtschaft noch nicht sehr ausgeprägt. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage hat ergeben, dass nur 36 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern wissen, was Begriffe wie digitale Plattformen oder Plattform-Ökonomie bedeuten.

Aufsteiger des Jahres ist Künstliche Intelligenz, das von 21 Prozent der Befragten als relevantes Thema genannt wird und damit auf Platz 9 landet. Im Vorjahr belegte es noch Platz 23. Technologien wie Künstliche Intelligenz, Cognitive Computing oder Machine Learning ermöglichen selbstlernende IT-Systeme, die in Echtzeit kommunizieren, sich an frühere Interaktionen erinnern und eigenständig Schlüsse ziehen können. Dabei berücksichtigen sie mit Hilfe von Sensoren ihr Umfeld und verarbeiten in hoher Geschwindigkeit große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen. Künstliche Intelligenz kommt zum Beispiel bei digitalen Sprachassistenten, in der medizinischen Diagnostik, in autonomen Fahrzeugen oder in der Robotik zum Einsatz.

Hinweis zur Methodik: Die wichtigsten Hightech-Themen und Trends des Jahres wurden im Rahmen der halbjährlich durchgeführten Konjunkturumfrage „Bitkom-Branchenbarometer“ erhoben. Dabei befragt Bitkom Research regelmäßig ITK-Unternehmen zur Marktentwicklung und ausgewählten Branchenthemen. Die Frage lautete: „Was sind aus Sicht Ihres Unternehmens die maßgeblichen Technologie- und Markttrends, die den deutschen ITK-Markt im Jahr 2017 prägen werden?“

Quelle: www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/

Das war 2016: Von IT-Sicherheit bis Digitalisierung

2016 immer auf der Hut

An welche IT-Themen denken Sie, wenn Sie das Jahr 2016 Revue passieren lassen? Waren es die zahllosen Cyberattacken, perfiden Trojanerangriffe oder raffinierten Phishing-Mails, die Unternehmen, Behörden, Banken und Regierungen erschütterten? Die uns um unsere vertraulichen Daten wie Passwörter, Zugangsdaten oder Kreditkartennummern betrogen und Schäden in Millionenhöhe verursachten?

Zweifellos verging nicht ein Tag in 2016 ohne solche Horrormeldungen. Wir beleuchteten auch in unserem Blog die Hintergründe näher und informierten Sie über passende Schutzmaßnahmen bei der Vermeidung von Datenklau im E-Mail-Verkehr – hervorgerufen entweder böswillig durch Angreifer oder leider auch fahrlässig durch eigene Mitarbeiter. Ergo: IT-Sicherheit und effektiver Datenschutz, eine Kernkompetenz der GBS, ist bedeutsamer denn je. In diesem Zusammenhang konnten Sie an dieser Stelle in den letzten Monaten auch die wichtigsten Änderungen in den Datenschutzgesetzen erfahren.

Digitalisierung bestimmt 2017 die IT

2016 sprachen alle vom digitalen Wandel und auch 2017 wird dies eines der wichtigsten Themen der IT-Branche sein. Denn hier ist viel Luft nach oben und es kommt noch ein hartes Stück Arbeit auf Unternehmen wie Beschäftigte zu. Die IT, die sich zum Kern des Business entwickelt, muss moderne Geschäftsprozesse sowie Anwendungen vorantreiben. In diesem Umfeld haben wir den GBS AppDesigner, unsere intuitive Lösung zum Workflowmanagement, mit Microsoft SharePoint, dem führenden Collaboration System erweitert. Durch die Integration mit der E-Mail-Management-Lösung iQ.Suite können nun zusätzlich Informationen aus E-Mails weiterverwendet werden. Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmen den sprichwörtlichen Schalter umlegen und die Entwicklung digitaler Business-Strategien massiv vorantreiben.

Wir hoffen, dass wir Ihnen dieses Jahr einen abwechslungsreichen und interessanten Themen-Mix in nahezu 50 Blogartikeln bieten konnten und werden auch 2017 aktuelle IT-Trends aufgreifen.

Übrigens freuen wir uns, Sie nicht nur virtuell auf unserem Blog, sondern auch live auf der CeBIT 2017 vom 20.-24. März in Hannover zu begrüßen. Unter dem Motto „Global Event for Digital Business“ dreht sich auch dort alles um die digitale Transformation. Sie finden uns an bekannter Stelle in Halle 2, Stand A30.

Quelle: blog.gbs.com/unternehmen-mitarbeiter/

Schluss mit Cyberattacken! Die Top 10 Tipps für mehr IT-Sicherheit

A. Cyberattacken nehmen zu [INFOGRAFIK]

Die Vernetzung aller Geschäfts- und Lebensbereiche nimmt massiv zu. Immer mehr Geschäftsprozesse finden online statt und mit jedem Klick wächst der Datenberg in Unternehmen. Ein Beispiel: Schon heute werden etwa 205 Milliarden E-Mails weltweit jeden Tag versendet und empfangen. Die Hälfte davon, 109 Milliarden sind geschäftlicher Natur – mit hochsensiblen und vertraulichen Inhalten. 2019 sollen es schon über 236 Milliarden E-Mails insgesamt sein. Davon gehen die Marktforscher und Experten der Radicati Group aus.

Angesichts solcher Zahlen muss das Bewusstsein jedes Einzelnen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten geschärft werden. Gefragt sind auch Technologien, die den Datenschutz wahren. Denn die Computerkriminalität in der deutschen Wirtschaft wächst. Immerhin sind sich CIOs der Bedrohungslage durch Cybercrime und Wirtschaftsspionage bewusst: IT-Sicherheit ist neben Cloud Computing eines der wichtigsten Themen dieses Jahres. Für 59% aller Befragten einer Trendumfrage des Bitkom ist IT-Sicherheit sogar das Top-Thema 2016. Und zwar nicht ohne Grund: Unternehmen waren in den letzten Wochen und Monaten zahlreichen Cyberattacken, Datendiebstählen, Ausspäh- oder Abhöraffären ausgesetzt. So wundert es wenig, dass Cyberattacken längst zum Alltag deutscher Unternehmen gehören.

Wie der BITKOM in einer Studie vom Oktober 2016 bekannt gab, war 69% der Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren von Datenklau, Wirtschaftsspionage oder Sabotage betroffen. Unternehmen aus Industrie, besonders Maschinen-, Automobil-, Chemie- sowie Pharmaindustrie, und dem Finanzwesen traf es dabei am häufigsten. Das Medium E-Mail wird dabei gern als potenzielles Einfallstor verwendet. So ermittelte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Anstieg von Spam-Nachrichten mit Schadsoftware um 1.270% im vergangenen Jahr.

Potenziell zwar am gefährlichsten empfunden, gingen nur 14 Prozent aller IT-Angriffe auf deutsche Unternehmen seit 2014 auf das Konto organisierter Kriminalität. Der Anteil ausländischer Nachrichtendienste war mit 6 Prozent sogar verschwindend gering. Wie Bitkom-Research informiert, ist die „Innere Sicherheit“ offensichtlich das viel größere Problem: In 66 Prozent aller IT-Attacken waren die Täter aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter. Ob aus böser Absicht gezielt Daten gestohlen wurden oder aus Unwissenheit heraus, weil Mitarbeiter beispielsweise auf gut getarntes Phishing hereinfielen, spielt dabei keine Rolle.

B. Anatomie der Cyberattacken

Einfallstore für Cyberkriminelle sind vielfältig

Sie kommen über’s Internet, per E-Mail, über eine Netzwerkschwachstelle oder eine Datei: Die Einfallstore für Cyberkriminelle und Hacker sind vielfältig. Ein erfahrener Hacker kann online binnen Minuten in Ihr IT-System eindringen und es lahmlegen – und das, obwohl Sie vorgesorgt und sich Ihr „Schutzschild“ aus Firewall und Virenschutz zusammengebaut haben

Hoch entwickelt und persistent

Moderne Malware ist hoch entwickelt, persistent und kann schweren Schaden anrichten. Moderne Cyberattacken haben nichts mehr mit den vergleichsweise harmlosen, wenngleich nervigen Spamming-Attacken zu tun. Sie sind weitaus gefährlicher und stellen eine echte Herausforderung an die Sicherheitsstruktur von Unternehmen dar. Denn ohne eine funktionierende Sicherheitsstrategie zur Verhinderung, Erkennung und Abwehr solcher Angriffe aus dem Netz sind Unternehmen heute definitiv chancenlos.

So läuft ein Angriff ab

Der Angreifer (meistens der Hacker) verschafft sich Zugang über eine oder mehrere Schwachstellen. Das kann via E-Mail sein oder über eine Anwendungs- oder Netzwerkschwachstelle und schleust Malware in das Unternehmensnetzwerk ein. Moderne Malware sucht nun nach weiteren Zugangsmöglichkeiten und Sicherheitslücken im Netzwerk und kommuniziert mit C&C-Websites, um weitere Befehle oder Schadcode zu erhalten. Eine durchgehende Sicherheitsstrategie ist sehr wichtig. Das verstehen Sie spätestens, wenn eine Malware, die Ihr System erst einmal infiltriert hat, immer versuchen wird sich zusätzliche Einfallstore zu verschaffen. Ziel ist, die Attacke auch dann fortzusetzen, wenn die ursprüngliche Schwachstelle geschlossen wird. Der Hacker kann derweil mit dem Sammeln von Daten beginnen. Die abgerufenen Daten werden auf einem Empfangsserver gesammelt und herausgebracht. Anschließend müssen nur noch die Spuren des Angriffs beseitigt werden – allerdings ist damit die Gefahr noch lange nicht vorbei, das Unternehmen bleibt kompromittiert: Die Angreifer können jederzeit zurückkehren, um noch mehr Daten zu stehlen.

Die Angreifer: Kleinkriminelle, Profi-Hacker und sogar Staaten

Die Hackermotive sind unterschiedlich. Zugriff auf die Unternehmensstruktur möchten sie jedoch alle haben. Doch ganz gleich, ob es ihnen nun darum geht, Know-how abzuziehen, Geschäftsdaten zu entwenden, die Infrastruktur lahm zu legen, zu schädigen oder ob es einfach nur finanzielle Gründe sind: Der Imageschaden für Unternehmen ist schwer zu beziffern.

Da gibt es einerseits Kleinkriminelle, die mit ihren Angriffen lediglich ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen möchten, daneben aber auch Spammer und Adware-Verteiler, die ihr Geld durch illegale Werbung verdienen. Einen weiteren Teil machen Unternehmensspione aus, die Betriebsgeheimnisse und wettbewerbsrelevante Informationen erbeuten und damit kurz- oder mittelfristige finanzielle Gewinne erzielen wollen. Die größte Gruppe freilich stellen professionelle Cyber-Kriminelle dar. Auch ihr Motiv ist rein finanzieller Natur: Mit Hilfe von Schadprogrammen und Exploits haben sie es auf Bankverbindungen und Kreditkarten-Daten abgesehen. Erst einmal erbeutet, werden diese Daten in der Regel in Foren und Newsgroups getauscht oder weiterverkauft.

Gut organisiert und kapitalkräftig agieren so genannte Advanced Persistent Threat (APT) Angreifer, die leider oft regelrechte Experten in ihrem Metier sind. Ihr Ziel ist es Unternehmenswissen zu stehlen. Dabei geht es ihnen meist nicht um das schnelle Geld. Diese Profi-Hacker wollen langfristig verdienen, indem sie aus den gesammelten Daten entweder ein Duplikat eines Produktes erstellen und in ihrem Heimatland als eigenes Produkt vertreiben, oder ganz einfach an den Meistbietenden verkaufen. Trauriger Höhepunkt ist die moderne Art der Kriegsführung: Im Cyber-Krieg kämpfen Staaten gegeneinander mit dem Ziel, insbesondere die Infrastruktur des Gegners zu zerstören oder wenigstens erheblich zu schädigen.

C. Was Unternehmen konkret gegen Cyberattacken machen können?

Gefragt ist eine Kombination aus organisatorischen und technischen Maßnahmen, die bei jedem Einzelnen greifen. Die wichtigsten Tipps auf dem Weg zu einer besseren Datensicherheit haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt!

1. Nur ein starkes Passwort, ist ein gutes Passwort

Wie Sie es nicht machen sollten, zeigt eine Untersuchung von SplashData. Die Liste der 25 meist verwendeten und zugleich schlimmsten Passwörter wird angeführt von „123456“, „passwort“ oder „qwerty“. Beliebt sind auch Kombinationen aus Vor-/Nachname oder Wohnort.

Daher unser Tipp:
Nutzen Sie Groß-/Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen. Oder prägen Sie sich einen Satz ein und verwenden Sie den ersten Buchstaben jeden Wortes als Passwort. Außerdem empfehlen wir die Verwendung individueller Passwörter für unterschiedliche Konten. Und vergessen Sie auch nicht bei Ihrem E-Mail-Konto das Passwort in regelmäßigen Abständen zu ändern.

Das hat den Vorteil, dass nicht gleich alle Zugänge gefährdet sind, wenn ein Account gehackt wird. Jetzt könnten Sie einwenden, dass viele und zugleich komplexe Passwörter natürlich schwer zu merken sind. Doch auch hier gibt es Lösungen. Mit kleinen Softwaretools wie KeePass lässt sich die Passworterstellung und -verwaltung vereinfachen. KeePass sichert sämtliche Zugänge in einer verschlüsselten Datei und ermöglicht das automatisierte Eintragen von Zugangsdaten in die Anmeldemasken von Webseiten. Damit steht auch der Verwendung komplexer Passwörter nichts mehr im Weg!

Quelle: www.gbs.com/de/ebook-schluss-mit-cyberattacken